Switch queue to local label templates

This commit is contained in:
2026-05-07 15:16:24 +02:00
parent 61ea6f7c96
commit 85a2766256
19 changed files with 1021 additions and 520 deletions
+108 -74
View File
@@ -1,109 +1,143 @@
# LabelPrintAgent
Windows-Tray-Anwendung für den späteren Etikettendruck aus JSON-Layouts.
Windows-Tray-Anwendung zum Rendern und Drucken von Etiketten über installierte Windows-Drucker, z. B. einen Dymo LabelWriter.
## Etappe 1
## Aktueller Stand
Die erste Etappe enthält das lauffähige Grundgerüst:
Der Agent arbeitet jetzt mit lokalen `LabelTemplates` in `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\settings.json`.
- .NET-9-Windows-Forms-Projekt
- Tray-Icon mit Kontextmenü
- Einstellungsdialog mit Tabs:
- Allgemein
- Datenbank
- Drucker
- Layout
- Fehlerhafte Druckaufträge
- lokale Konfiguration unter `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\settings.json`
- automatische Anlage von `C:\ProgramData\LabelPrintAgent`
- Layout-Ordner unter `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\layouts`
- Log-Ordner unter `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\logs`
- verschlüsselte Passwortspeicherung per Windows DPAPI
- Auflistung installierter Windows-Drucker
- Beispiel-Layout `dymo_57x32_standard`
- Layout-JSON laden und speichern
Ein Queue-Job enthält nur noch:
## Etappe 2
- `barcode_template_id`
- `payload_json`
Die zweite Etappe ergänzt das Layoutmodell und die JSON-Validierung:
Die alte Zuordnung über `layout_key` gibt es nicht mehr. Stattdessen gilt:
- typisierte Layoutklassen für Text, Linie, Rechteck und QR-Code
- JSON-Deserialisierung anhand der Element-Eigenschaft `type`
- Validierung des Layoutkopfs und aller Elemente
- Sammlung aller Validierungsfehler statt Abbruch beim ersten Fehler
- Anzeige der Validierungsfehler im Layout-Tab
- Speichern nur bei gültigem Layout
- formatierte Speicherung des Layout-JSON
```text
label_print_queue.barcode_template_id
-> lokales LabelTemplate im LabelPrintAgent
-> darin enthaltenes Layout rendern
```
## Etappe 3
Die Tabelle `barcode_templates` wird nicht verändert. Sie bleibt nur die fachliche Referenz für die `barcode_template_id`.
Die dritte Etappe ergänzt die Rendering-Engine und die Vorschau im Layout-Tab:
## LabelTemplates
- Bitmap-Rendering mit 300 dpi
- Text, Linien, Rechtecke und QR-Codes
- Platzhalterersetzung wie `{titel}`, `{datum:dd.MM.yyyy}` und `{menge:0.00}`
- automatische Beispiel-Daten für Vorschauen
- AutoShrink für Textfelder
- Warnungen, wenn Platzhalter fehlen oder Text nicht vollständig passt
Ein lokales LabelTemplate enthält:
Eine Vorschau erzeugst du im Tab `Layout` mit dem Button `Vorschau`. Zuerst wird das JSON validiert, dann wird das Etikett mit folgenden Beispiel-Daten gerendert:
- `barcodeTemplateId`
- `name`
- `getNumberUrl`
- `numberPrintedUrl`
- `reservedNumberPayloadKey`
- `qrTemplate`
- `layout`
Das Layout liegt vollständig eingebettet im Template. Es gibt keine separate Layout-Datei und keinen `layoutKey` mehr.
## Nummernserver
`getNumberUrl` wird per HTTP GET aufgerufen und gibt Plain Text zurück, z. B.:
```text
123
```
Der Nummernserver liefert keine führenden Nullen. Die Datenbank speichert `reserved_number` als `BIGINT`, also z. B. `123`.
Führende Nullen entstehen nur über Formatierung im Template:
```text
{reservedNumber:0000000} -> 0000123
{nummer:0000000} -> 0000123
```
Nach erfolgreichem Windows-Druck wird `numberPrintedUrl` aufgerufen. Erst wenn diese Bestätigung erfolgreich war, darf der Job als `printed` markiert werden.
Wenn der Druck erfolgreich war, aber `numberPrintedUrl` fehlschlägt, bleibt `reserved_number` erhalten und der Job geht auf `error`. Beim erneuten Drucken wird dieselbe Nummer wiederverwendet; es wird keine neue Nummer reserviert.
## Payload-Erweiterung
Vor dem Rendern wird `payload_json` erweitert:
- `reservedNumber`
- der konfigurierte `reservedNumberPayloadKey`, z. B. `nummer`
- `qr`, wenn `qrTemplate` gesetzt ist
- `jobId`
- `barcodeTemplateId`
Beispiel:
```json
{
"titel": "Beleg privat",
"beschreibung": "Dokument 2026-000123",
"nummer": "2026-000123",
"datum": "2026-05-07",
"menge": 42.5,
"reservedNumber": 123,
"nummer": 123,
"qr": "bjoernprivat 0000123"
}
```
## Etappe 4
## Oberfläche
Die vierte Etappe ergänzt den Testdruck über installierte Windows-Drucker:
Im Einstellungsdialog gibt es den Tab `Label-Templates`.
- Druckerliste mit Standarddrucker-Erkennung
- Prüfung, ob der konfigurierte Drucker noch vorhanden ist
- Testdruck im Tab `Drucker`
- Testdruck im Tab `Layout` direkt aus dem aktuell bearbeiteten JSON
- Ausgabe des gerenderten Bitmaps über `System.Drawing.Printing.PrintDocument`
- benutzerdefiniertes Papierformat aus dem Layout, beim Beispiel `57 x 32 mm`
- keine zusätzlichen Druckränder; der Layout-Rand steckt bereits im gerenderten Bitmap
Dort kannst du:
Für den Dymo LabelWriter muss der Drucker in Windows bereits als normaler Windows-Drucker eingerichtet sein. Stelle im Dymo-Treiber möglichst ebenfalls das Etikettenformat `57 x 32 mm` bzw. das passende Dymo-Label ein. Die App sendet ein fertiges Bild an den Windows-Drucker; es wird kein ZPL, EPL oder TSPL verwendet.
- Templates anlegen
- Templates löschen
- `barcodeTemplateId` bearbeiten
- Nummernserver-URLs bearbeiten
- QR-Template bearbeiten
- eingebettetes Layout-JSON bearbeiten
- validieren
- Vorschau erzeugen
- Testdruck auslösen
Einen Testdruck machst du so:
Die Vorschau verwendet eine Dummy-Nummer `123` und reserviert keine Nummer beim Nummernserver.
## Dymo-Testdruck
Für den Dymo LabelWriter muss der Drucker in Windows als normaler Drucker eingerichtet sein. Stelle im Dymo-Treiber möglichst das passende Etikettenformat `57 x 32 mm` ein.
Testdruck:
1. Im Tab `Drucker` den Dymo LabelWriter auswählen.
2. `Speichern` klicken.
3. `Testdruck` klicken, um das ausgewählte Beispiel-Layout zu drucken.
4. Alternativ im Tab `Layout` das JSON bearbeiten und dort `Testdruck` klicken.
3. Im Tab `Label-Templates` ein Template auswählen.
4. `Vorschau` prüfen.
5. `Testdruck` klicken.
Typische Fehler:
- Falscher Drucker gewählt: im Tab `Drucker` den Dymo LabelWriter auswählen.
- Falsches Etikettenformat im Treiber: im Windows-Druckertreiber `57 x 32 mm` bzw. das passende Label einstellen.
- Ausdruck zu groß oder zu klein: prüfen, ob Treiber-Skalierung deaktiviert ist und das Layout `57 x 32 mm` verwendet.
- Etikett wird gedreht: im Dymo-Treiber das physische Label `57 x 32 mm` wählen. Die App setzt das Papierformat bereits quer als `57 x 32 mm` und sendet keine zusätzliche Windows-Landscape-Rotation.
- Falscher Drucker gewählt.
- Falsches Etikettenformat im Dymo-Treiber.
- Treiber skaliert auf A4/Letter.
- Etikett ist gedreht: Dymo-Treiber-Labelgröße und physische Orientierung prüfen.
Noch nicht enthalten sind MySQL-Worker und automatische Datenbankabfrage.
## Datenbank
## Startanleitung
1. `LabelPrintAgent.sln` in Visual Studio oder Rider öffnen.
2. Auf einem Windows-Rechner bauen und starten.
3. Das Tray-Symbol anklicken oder per Kontextmenü `Einstellungen` öffnen.
4. Im Tab `Drucker` einen installierten Windows-Drucker auswählen und speichern.
5. Im Tab `Layout` das Beispiel-Layout prüfen, bearbeiten und speichern.
6. Im Tab `Layout` oder `Drucker` einen Testdruck auslösen.
Beim ersten Start werden die Programmdatenordner und das Beispiel-Layout automatisch angelegt.
## Spätere Etappen
Die SQL-Datei für die spätere Druckwarteschlange liegt bereits unter:
Die SQL-Datei liegt unter:
```text
sql/create_label_print_queue.sql
```
Beispiel-Insert:
```sql
INSERT INTO label_print_queue
(barcode_template_id, payload_json, status)
VALUES
(
1,
JSON_OBJECT(
'titel', 'Beleg privat',
'beschreibung', 'Tankbeleg',
'datum', '2026-05-07'
),
'pending'
);
```
## Noch offen
Der automatische MySQL-Worker ist noch nicht aktiv verdrahtet. Die dafür benötigten Modell-, Repository-, Nummernserver- und Druckprozessor-Klassen sind vorbereitet.