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LabelPrintAgent/README.md
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4.3 KiB
Markdown

# LabelPrintAgent
Windows-Tray-Anwendung für den späteren Etikettendruck aus JSON-Layouts.
## Etappe 1
Die erste Etappe enthält das lauffähige Grundgerüst:
- .NET-9-Windows-Forms-Projekt
- Tray-Icon mit Kontextmenü
- Einstellungsdialog mit Tabs:
- Allgemein
- Datenbank
- Drucker
- Layout
- Fehlerhafte Druckaufträge
- lokale Konfiguration unter `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\settings.json`
- automatische Anlage von `C:\ProgramData\LabelPrintAgent`
- Layout-Ordner unter `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\layouts`
- Log-Ordner unter `C:\ProgramData\LabelPrintAgent\logs`
- verschlüsselte Passwortspeicherung per Windows DPAPI
- Auflistung installierter Windows-Drucker
- Beispiel-Layout `dymo_57x32_standard`
- Layout-JSON laden und speichern
## Etappe 2
Die zweite Etappe ergänzt das Layoutmodell und die JSON-Validierung:
- typisierte Layoutklassen für Text, Linie, Rechteck und QR-Code
- JSON-Deserialisierung anhand der Element-Eigenschaft `type`
- Validierung des Layoutkopfs und aller Elemente
- Sammlung aller Validierungsfehler statt Abbruch beim ersten Fehler
- Anzeige der Validierungsfehler im Layout-Tab
- Speichern nur bei gültigem Layout
- formatierte Speicherung des Layout-JSON
## Etappe 3
Die dritte Etappe ergänzt die Rendering-Engine und die Vorschau im Layout-Tab:
- Bitmap-Rendering mit 300 dpi
- Text, Linien, Rechtecke und QR-Codes
- Platzhalterersetzung wie `{titel}`, `{datum:dd.MM.yyyy}` und `{menge:0.00}`
- automatische Beispiel-Daten für Vorschauen
- AutoShrink für Textfelder
- Warnungen, wenn Platzhalter fehlen oder Text nicht vollständig passt
Eine Vorschau erzeugst du im Tab `Layout` mit dem Button `Vorschau`. Zuerst wird das JSON validiert, dann wird das Etikett mit folgenden Beispiel-Daten gerendert:
```json
{
"titel": "Beleg privat",
"beschreibung": "Dokument 2026-000123",
"nummer": "2026-000123",
"datum": "2026-05-07",
"menge": 42.5,
"qr": "bjoernprivat 0000123"
}
```
## Etappe 4
Die vierte Etappe ergänzt den Testdruck über installierte Windows-Drucker:
- Druckerliste mit Standarddrucker-Erkennung
- Prüfung, ob der konfigurierte Drucker noch vorhanden ist
- Testdruck im Tab `Drucker`
- Testdruck im Tab `Layout` direkt aus dem aktuell bearbeiteten JSON
- Ausgabe des gerenderten Bitmaps über `System.Drawing.Printing.PrintDocument`
- benutzerdefiniertes Papierformat aus dem Layout, beim Beispiel `57 x 32 mm`
- keine zusätzlichen Druckränder; der Layout-Rand steckt bereits im gerenderten Bitmap
Für den Dymo LabelWriter muss der Drucker in Windows bereits als normaler Windows-Drucker eingerichtet sein. Stelle im Dymo-Treiber möglichst ebenfalls das Etikettenformat `57 x 32 mm` bzw. das passende Dymo-Label ein. Die App sendet ein fertiges Bild an den Windows-Drucker; es wird kein ZPL, EPL oder TSPL verwendet.
Einen Testdruck machst du so:
1. Im Tab `Drucker` den Dymo LabelWriter auswählen.
2. `Speichern` klicken.
3. `Testdruck` klicken, um das ausgewählte Beispiel-Layout zu drucken.
4. Alternativ im Tab `Layout` das JSON bearbeiten und dort `Testdruck` klicken.
Typische Fehler:
- Falscher Drucker gewählt: im Tab `Drucker` den Dymo LabelWriter auswählen.
- Falsches Etikettenformat im Treiber: im Windows-Druckertreiber `57 x 32 mm` bzw. das passende Label einstellen.
- Ausdruck zu groß oder zu klein: prüfen, ob Treiber-Skalierung deaktiviert ist und das Layout `57 x 32 mm` verwendet.
- Etikett wird gedreht: im Dymo-Treiber das physische Label `57 x 32 mm` wählen. Die App setzt das Papierformat bereits quer als `57 x 32 mm` und sendet keine zusätzliche Windows-Landscape-Rotation.
Noch nicht enthalten sind MySQL-Worker und automatische Datenbankabfrage.
## Startanleitung
1. `LabelPrintAgent.sln` in Visual Studio oder Rider öffnen.
2. Auf einem Windows-Rechner bauen und starten.
3. Das Tray-Symbol anklicken oder per Kontextmenü `Einstellungen` öffnen.
4. Im Tab `Drucker` einen installierten Windows-Drucker auswählen und speichern.
5. Im Tab `Layout` das Beispiel-Layout prüfen, bearbeiten und speichern.
6. Im Tab `Layout` oder `Drucker` einen Testdruck auslösen.
Beim ersten Start werden die Programmdatenordner und das Beispiel-Layout automatisch angelegt.
## Spätere Etappen
Die SQL-Datei für die spätere Druckwarteschlange liegt bereits unter:
```text
sql/create_label_print_queue.sql
```